Mehr als jeder 2. Erwachsene ist zu dick – Tendenz steigend!
Die Angaben des Robert Koch-Instituts1 zeigen das gesamte Ausmaß der Entwicklung unter den Erwachsenen in Deutschland:
- 54,0 % wiegen mehr als sie sollten
… darunter fallen 46,7 % der Frauen und 61,6 % der Männer - 35,9 % davon sind übergewichtig
… und zwar 28,8 % der Frauen und 43,3 % der Männer, mit einem erhöhten BMI zwischen 25,0 und 29,9 kg/m2 - 18,1 % sind adipös, also fettleibig
… hier liegen die Frauen mit 18,0 % und Männer mit 18,3 % beinahe gleich auf und haben einen BMI von 30,0 kg/m2 oder höher.
Diese Daten machen deutlich, dass Übergewicht und Adipositas zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem werden.
Die Folgen für die Gesundheit sind verheerend
Übergewicht und insbesondere Adipositas sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Beides ist mit einer Vielzahl schwerwiegender Folge- und Begleiterkrankungen verbunden. Dazu gehören neben Rücken- und Gelenkbeschwerden:
- Typ-2-Diabetes mellitus
- Hypertonie
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Ziel von Abnehm-Programmen muss daher sein: Fachkundige Beratung und Betreuung der Betroffenen sowie ein frühzeitiges Handeln mit einer deutlichen und nachhaltigen Gewichtsabnahme.
Mit Bodymed sind Sie immer gut beraten
Programme und Maßnahmen zur Gewichtsreduktion gibt es viele. Aber die wenigsten von ihnen sind wissenschaftlich bestätigt und halten oft nicht das, was sie versprechen.
Bei Bodymed können Sie sich aber sicher sein! Das Bodymed-Programm wird nicht nur von den nationalen Fachgesellschaften für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme anerkannt.2 Zusätzlich bestätigt eine Vielzahl an Studien dessen Einsatz bei Übergewicht, Adipositas (Fettleibigkeit) sowie Diabetes mellitus.3-6
Bodymed-Programm erneut wissenschaftlich bestätigt
In einer Veröffentlichung, die kürzlich erschienen ist, wurde die Anwendung des Bodymed-Programms erneut wissenschaftlich bestätigt.7 Betrachtet wurde ein Studienkollektiv von 1.590 Programm-Teilnehmern, deren Programmteilnahme im Rahmen der „Besonderen Versorgung Adipositas“ stattgefunden hat.
Deutliche Gewichtsabnahme – überwiegend über Körperfett
Neben einer deutlichen Gewichtsabnahme, wurde auch das Körperfett stark reduziert. Die Verluste von Körperwasser und der wertvollen stoffwechselaktiven Masse (insbesondere Muskulatur) blieben demgegenüber gering.7
Innerhalb des 1-jährigen Betrachtungszeitraums wurde das mittlere Körpergewicht (ausgehend von 109,3 kg) um 9,1 kg (8,3 %) reduziert. Diese Abnahme ging mit einem Verlust des BMI von im Mittel 3,1 BMI-Einheiten (8,2 %) einher (ausgehend von 37,7 kg/m²). Das Körperfett wurde im Mittel von ausgehend 46,1 kg um 6,4 kg (13,9 %) reduziert, so dass mehr als 70 % des Gewichtsverlustes auf die Abnahme des Körperfettes zurückzuführen war. Die Abnahmen von Körperwasser und stoffwechselaktiver Masse waren demgegenüber gering. Das Körperwasser reduzierte sich im Mittel um 2,1 l (4,4 %), ausgehend von 47,9 l. Die stoffwechselaktive Masse wurde um im Mittel 0,6 kg (3,9 %) vermindert, ausgehend von 15,3 kg. Die relativen Anteile (prozentualen Werte) von Körperwasser und stoffwechselaktiver Masse haben sich demgegenüber deutlich verbessert (mittlere Werte: Körperwasser: +2,1 Prozentpunkte [+4,8 %], zu Beginn: 43,9 %; stoffwechselaktive Masse: +0,7 Prozentpunkte [+5,0 %], zu Beginn: 14,1 %). Die genannten Änderungen waren hochsignifikant (P ≤ 0,001).7
Diese Ergebnisse bieten beste Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg und eine dauerhafte Gewichtsabnahme.
Mehr als nur Gewichtsreduktion – auch der Stoffwechsel profitiert
Mit dem erzielten Gewichtsverlust ging eine deutliche Verbesserung des Stoffwechsels einher. Der Taillenumfang wurde innerhalb eines Jahres um im Mittel 8,1 cm (6,9 %) reduziert, ausgehend von im Mittel 117,3 cm. Zusätzlich wurden die Blutfette deutlich verbessert. Gesamt-Cholesterin wurde im Mittel um 4,6 mg/dl bzw. 0,1 mmol/l (2,3 %) gesenkt (ausgehend von 200,9 mg/dl bzw. 5,2 mmol/l). LDL-Cholesterin nahm um im Mittel 5,4 mg/dl bzw. 0,2 mmol/l (4,2 %) ab, ausgehend von 129,0 mg/dl bzw. 3,4 mmol/l. HDL-Cholesterin verbesserte sich im Mittel um 2,7 mg/dl bzw. 0,1 mmol/l (5,3 %), ausgehend von 51,0 mg/dl bzw. 1,3 mmol/l. Bei den Triglyzeriden wurde eine mittlere Abnahme von 18,5 mg/dl bzw. 0,2 mmol/l (12,1 %), ausgehend von 152,4 mg/dl bzw. 1,7 mmol/l, erzielt. Auch die Lebergesundheit hat von der Gewichtsreduktion profitiert. Der Fatty-Liver-Index wurde um im Mittel 12,6 (14,5 %) reduziert, ausgehend von 86,8. Zudem wurden die Leberenzyme deutlich vermindert. Im Mittel nahm ASAT (GOT) um 11,8 %, ALAT (GPT) um 18,2 % und GGT um 14,5 % ab.7
Da die mediterrane Low-Carb-Ernährung häufig mit erhöhten Harnsäurewerten und einem erhöhten Risiko für Gicht und Gelenkerkrankungen in Verbindung gebracht wird, ist auch das folgende Ergebnis von Interesse. Denn auch diese Veröffentlichung zeigt, dass mit Anwendung des Bodymed-Programms der mittlere Harnsäurewert signifikant um 0,4 mg/dl bzw. 23,6 µmol/l (6,8 %), ausgehend von 5,8 mg/dl bzw. 345,6 µmol/l, reduziert wurde. Die genannten Änderungen waren hochsignifikant (P ≤ 0,001).7
FAZIT: Rundum gut versorgt mit Bodymed
Mit dem Bodymed-Programm können Ihre Teilnehmer also nicht nur von einer deutlichen Gewichtsabnahme profitieren. Auch das Körperfett kann effektiv reduziert werden, während die wertvolle Muskelmasse weitgehend erhalten bleibt. Begleitet wird die Gewichtsabnahme von einer deutlichen Verbesserung der Stoffwechselparameter (wie Blutfette, Leberparameter, Harnsäure).
Nutzen Sie daher die vielfältigen Vorteile, die mit einer nachhaltigen Gewichtsabnahme mit dem Bodymed-Programm erzielt werden können. Bieten Sie es Ihren Patienten gerne auch im Rahmen der „Besonderen Versorgung Adipositas“, an.
Literaturquellen
- Schienkiewitz A, Mensink GBM, Kuhnert R et al. Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland. J Health Monitor 2017; 2: 21-28.
- Hauner H, Moss A, Berg A et al. Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur „Prävention und Therapie der Adipositas“. Adipositas 2014; 4: 179-221.
- Walle H, Becker C. Übergewicht und Typ-2-Diabetes mellitus. Ergebnisse eines ärztlich betreuten, ambulanten Gewichtsreduktionsprogramms bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus. Adipositas 2010; 4: 149-154.
- Walle H, Becker C. LEAN-Studie II. 1-Jahresergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Ernährungskonzepts. Adipositas 2011; 5: 15-24.
- Becker C, Walle H. Ärztlich betreut, ambulant gegen Adipositas. Aktuel Ernahrungsmed 2014; 39: 256-269.
- Becker C, Walle H. 5-Jahres-Ergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Adipositastherapieprogramms. Aktuel Ernahrungsmed 2020; 45: 161-171.
- Becker C, Walle H. Krankenkassenfinanzierte Adipositastherapie – effektiv und praxisnah. Aktuel Ernahrungsmed 2023; 48: 349-361.
